Sankt Elisabeth Historie

„Die Kranken sollen allzeit mit Liebe gepflegt werden“

Unter diesem Leitgedanken übernahmen im Jahr 1840 drei Ordensschwestern aus dem Kloster Alzburg bei Straubing die Krankenpflege der Neuburger Frauen im Kranken- und Armenhaus des Klosters St. Elisabeth. Unterstützt wurden sie von Kurfürstin Leopoldina aus Österreich, einer großen Wohltäterin des Ordens der Elisabethinerinnen.

Stetes Wachstum für den Dienst am Nächsten

Das Krankenhaus entwickelte sich stetig weiter. Mit der Gründung einer eigenen Krankenpflegeschule (1948) und einer Kinderkrankenpflegeschule (1954) sorgte es auch für qualifizierten Nachwuchs. 1961 wurde die Kinderklinik feierlich eingeweiht. 1980 übernahmen die Elisabethinerinnen das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Neuburg. Mitte der 1980er Jahre erfolgte der Neubau der KJF Klinik Sankt Elisabeth; am 10. April 1992 konnte sie bezogen werden.

Die KJF Augsburg: ein würdiger Nachfolger des Ordens

2012 wurden die energetische Sanierung der Kinderklinik und die Modernisierung inklusive Teilumbau erfolgreich abgeschlossen. 177 Jahre hatte das Kloster der Elisabethinerinnen die KJF Klinik Sankt Elisabeth auf- und ausgebaut. Am 1. Juni 2018 übergaben sie ihr Lebenswerk an die KJF Augsburg. Sie ist der Garant dafür, dass der Name Sankt Elisabeth auch weiterhin für moderne Medizin mit menschlicher Zuwendung stehen wird.

Der Orden der Elisabethinerinnen in Neuburg an der Donau

Ordensgründerin der Elisabethinerinnen war Apollonia Radermecher. Sie lebte von 1571 bis 1626 in Aachen und hatte ihr ganzes Leben in den Dienst von Armen und Kranken gestellt. Aus der von ihr gegründeten Gemeinschaft gingen weitere selbständige Konvente hervor. Eine dieser Neugründungen war Neuburg an der Donau am 8. Juli 1840.

Im Mittelpunkt steht ein Leben nach dem Vorbild der Ordenspatronin, der Hl. Elisabeth von Thüringen, und nach den Regeln des Hl. Franz von Assisi.

Eine Lebensgemeinschaft – für immer verbunden
Der Orden der Elisabethinerinnen beschreibt sich heute so: „Wir sind eine klösterliche Gemeinschaft mit verschiedenen Altersstufen und Charakteren. Unsere Glaubensgemeinschaft orientiert sich an Christus und feiert täglich miteinander die Eucharistie. Unser Tagesablauf ist geprägt vom Leben in Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit sowie dem gemeinsamen Stundengebet. Jede Schwester ist gefordert, aber auch geborgen. Verbunden durch unser Profess (Ordensgelübde) geben wir einander Halt und pflegen ein respektvolles Miteinander.“

Auch heute noch sind Ordensschwestern in der KJF Klinik Sankt Elisabeth im Dienst an den Kranken tätig und prägen das Krankenhaus mit seiner Dienstgemeinschaft.

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