Urologie an der KJF Klinik Sankt Elisabeth in Neub

Unsere Urologie: Schonende Eingriffe dank Schlüssellochchirurgie

In der Urologie an der KJF Klinik Sankt Elisabeth befassen wir uns mit der Diagnostik und Behandlung der Erkrankungen der Nieren und des harnableitenden Systems (Harnblase, Harnleiter und Harnröhre) sowie der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden und Penis). Die umfassende Ausbildung unserer Ärzte in Kombination mit moderner technischer Ausstattung ermöglicht uns, unsere Patienten nach den aktuellen medizinischen Standards zu versorgen.

 

Laparoskopie ermöglicht schnelle Genesung

In der Urologie verwenden wir, wo es medizinisch sinnvoll erscheint, minimalinvasive chirurgische Verfahren (Laparoskopie bzw. Schlüssellochchirurgie). Diese Technik ermöglicht das videounterstützte Operieren mit lediglich fünf bis zehn Millimeter starken Instrumenten über entsprechend kleine Schnitte. Dieses Verfahren wird bislang noch immer in vielen urologischen Kliniken nur in einem sehr begrenzten Umfang angeboten.

Der Verzicht auf große Schnitte durch das minimalinvasive Verfahren bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Die Eingriffe sind weniger schmerzhaft. Anatomische Strukturen aus Gefäßen und Nerven werden geschont. Mögliche Risiken wie das Aufplatzen von Wunden, Bauchwandbrüche oder das Erschlaffen der Bauchmuskulatur können deutlich verringert werden. Zudem ermöglicht die schnellere Genesung mit geringeren kosmetischen Folgen eine rasche Wiedereingliederung in den beruflichen und sozialen Alltag.

In den Fällen, in denen das Anwenden der Schlüssellochchirurgie aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll erscheint , etwa bei großen oder ungünstig lokalisierten Nierentumore, lokal fortgeschrittene Blasentumoren, kommen die Verfahren der sogenannten großen Tumorchirurgie zum Einsatz.

Dr. Konstantin Godin

Chefarzt/Facharzt

Dr. Konstantin Godin

Urologie und medikamentöse Tumortherapie , MHBA

Kontakt

Unser Team
Oberarzt Omar Abou Zaid

Oberarzt /Facharzt

Omar Abou Zaid

Urologie

Bereichsleitung Oliver Moritz

Pflegerische Bereichsleitung

Oliver Moritz

Urologie

Unser Behandlung- und Leistungsspektrum in der Urologie

Die Laparoskopie, umgangssprachlich auch Schlüssellochchirurgie, ist eine videounterstützte Operationstechnik, bei der drei bis fünf fünf bis zehn Millimeter starke Instrumente neben einer stabförmigen zehn Millimeter großen HD-Kamera mit bis zu 15-facher Vergrößerung über entsprechend kleine Schnitte in den Körper eingebracht werden. Die Laparoskopie wird am häufigsten bei folgenden Eingriffen verwendet:

  • Nierenentfernung
  • Nierenteilentfernung (wenn möglich, ohne Unterbrechung der Blutzufuhr)
  • Nebennierenentfernung
  • totale Prostataentfernung
  • Nierenbeckenplastik
  • Lymphknotenentfernung aus dem Becken und dem hinteren Bauchraum
  • Entfernung großer Nierenbecken- und Harnleitersteine

Wir setzen die Laparoskopie in allen medizinisch vertretbaren Fällen ein. Lokal fortgeschrittene Tumore, ausgedehnte Vernarbungen, wie zum Beispiel Zustand nach Bestrahlung oder mehrstündige komplexe Eingriffe bei Tumoren, wie etwa eine totale Blasenentfernung, stellen eine natürliche Limitation für die Laparoskopie dar. In solchen Fällen verwenden wir die konventionelle offene Technik unter der Prämisse, das Leben des Patienten unter Erhalt einer akzeptablen Lebensqualität zu retten oder maximal zu verlängern.

Bei lokal fortgeschrittene Tumoren, ausgedehnten Vernarbungen, wie etwa nach einer Bestrahlung oder mehrstündigen komplexen Eingriffe, die die Wiederherstellung des Harntraktes beinhalten (zum Beispiel nach einer totalen Harnblasenentfernung) verwenden wir die konventionelle offene Technik unter der Prämisse, das Leben des Patienten unter Erhalt einer akzeptablen Lebensqualität zu retten oder maximal zu verlängern. Die offene Operationstechnik wird am häufigsten bei folgenden Krankheitsbildern angewandt:

  • lokal fortgeschrittene Harnblasentumore mit „nasser“ und kontinenter Harnableitung (Harnblasenersatz)
  • lokal fortgeschrittene Prostatatumore
  • lokal fortgeschrittene Nierentumore
  • Peniskarzinom
  • Harnröhrenkarzinom
  • Hodentumore

In Abhängigkeit vom Tumorstadium kann eine ergänzende medikamentöse Tumortherapie erforderlich sein, die auch in unserer Klinik durchgeführt werden kann.

Eine narbige Harnröhrenverengung (Striktur), bedingt durch ihre häufiges Wiederauftreten (Rezidivhäufigkeit), gilt zum Teil als schwieriges Thema in der Urologie. Eine einfache endoskopische Schlitzung verursacht in der Regel eine frische Wunde in der Narbe, die im Laufe der Zeit in einer noch stärker ausgedehnten Striktur resultiert.

Viel höhere Heilungschancen bieten offene rekonstruktive Eingriffe, wie etwa eine Strikturentfernung mit primärer Naht der Harnröhrenenden bei einer kurzstreckigen Striktur oder eine Erweiterung der gespaltenen langstreckigen Striktur durch das Einnähen eines freien Mundschleimhautlappens.

  • Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)
  • Ureterorenoskopische (semirigide und flexibel) Steinsanierung mit laserassistierter Steinzertrümmerung)
  • Perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL) bei großen Nierensteinen, darunter Mini-PCNL bei Nierensteinen unter einem Zentimeter. Beide Eingriffe erfolgen ausschließlich in Rückenlage, wodurch die Narkoseführung bei übergewichtigen, herz- und lungenkranken Patienten deutlich vereinfacht wird.

Im Bereich Kinderurologie führen wir kleine Genitaleingriffe durch:

  • Korrektur Hodenhochstand oder Vorhautverengung
  • Laparoskopische Hodensuche
  • Vorhautentfernung (Zirkumzision)
  • Korrektur einer distalen Hypospadie

Bei schweren Missbildungen oder kindlichen Tumoren empfehlen wir, die Behandlung in einem spezialisierten kinderurologischen bzw. kinderchirurgischen Zentrum durchführen zu lassen, da Zentren eine höhere Kompetenz und Routine für solche speziellen Eingriffe besitzen.

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Dr. Konstantin Godin
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