Anästhesie und Anästhesiologie an der Klinik Sankt

Unser Fachbereich für Anästhesie: Hier sind Sie in besten Händen

Unsere Fachärzte für Anästhesiologie (Anästhesie) an der KJF Klinik Sankt Elisabeth verfügen über umfangreiche Erfahrung im gesamten Bereich der Voll- und Teil-Narkose sowie der akuten Schmerztherapie nach der Operation. Mit menschlicher Zuwendung und modernster Ausstattung tun wir alles, um Ihnen eine schmerzlose Operation und eine schmerzfreie Zeit danach zu garantieren. Unsere „Narkoseärzte“ in Neuburg bieten Ihnen professionelle Narkose bei jeder Operation, Teilnarkosen wie Peridural- und Spinalanästhesie sowie viele andere Verfahren der Nervenblockade.

Chefarzt Dr. med. Burkard Rudlof, M. Sc.

Chefarzt

Dr. Burkard Rudlof, M. Sc.

Kontakt

Schwerpunkte unserer Anästhesiologie (Anästhesie)

Peridural-Anästhesie

Die rückenmarksnahe Schmerzbehandlung

Mehr zu Peridural-Anästhesie

Zuverlässige Schmerz-Kontrolle

Auch nach größeren Eingriffen

Mehr erfahren

Unser Team
Dr. med. Brigitte Riek (Leitende Oberärztin)

Leitende Oberärztin

Dr. Brigitte Riek

Anästhesie/Anästhesiologie

Oliver Moritz

Pflegerische Bereichsleitung

Oliver Moritz

Notfallzentrum

Besondere Leistungen für umfassende Versorgung

Unser Fachbereich für Anästhesie und Anästhesiologische Intensivmedizin sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst. Ob Jung oder Alt - das Wohl und die Sicherheit unserer Patienten liegen uns sehr am Herzen. Mit einem umfangreichen Leistungsspektrum tun wir alles, um eine optimale Versorgung sicherzustellen. Lesen Sie mehr zu den weiteren Besonderheiten unserer Abteilung:

In unserer Anästhesie-Ambulanz haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem Facharzt zu besprechen. Er erklärt Ihnen unsere Verfahren zur Schmerzausschaltung und berät Sie, welche Narkoseform für Sie am besten geeignet ist. Dabei finden sowohl Ihre Begleiterkrankungen als auch mögliche Ängste und Wünsche Berücksichtigung.

In kritischen Fällen oder nach größeren Eingriffen verlegen wir unsere Patienten zur Sicherheit auf die Intensivstation. Hier werden alle Organfunktionen überwacht. Im Falle einer Verschlechterung kann sofort reagiert werden. Auch Schwerstkranke können von Intensivmedizinern aus allen Fachrichtungen unseres Hauses bestmöglich betreut werden.

Narkoseangst kommt weitaus häufiger vor als man denkt. Dabei wäre das gar nicht nötig, denn die moderne Anästhesie ist so sanft und sicher wie nie zuvor. Falls Sie trotzdem unter extremer Angst vor Narkosen leiden sollten, dürfen Sie uns gerne kontaktieren. So können wir Sie bereits im Vorfeld eines Eingriffes umfassend informieren und schrittweise vorbereiten. Wir sind uns bewusst, dass oft das Gefühl der Fremdbestimmtheit Sorgen auslöst. Deshalb versuchen wir, Ihr Vertrauen zu gewinnen: Die Erfahrung zeigt, dass sich die Ängste nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch meistens deutlich reduzieren lassen. Wenn Sie Angst vor Spritzen haben, können wir Ihnen gerne anbieten, die Infusionsnadel schmerzfrei unter lokaler Betäubung zu legen.

Große Eingriffe, wie eine Operation an der Lunge mit Eröffnung des Brustkorbes, sind besondere Herausforderungen für die Anästhesie. Dank moderner Ausstattung und der großen Erfahrung unseres Facharztteams kann unsere Abteilung auch anspruchsvolle Eingriffe sicher versorgen. Dazu gehört zum Beispiel eine umfangreiche Überwachung der Patienten, um mögliche Komplikationen bereits im Vorfeld auszuschließen. In besonderen Fällen müssen beide Lungenflügel getrennt beamtet werden („Ein-Lungen-Anästhesie“). Dies erfordert eine spezielle Ausstattung und große Erfahrung, die an der KJF Klinik Sankt Elisabeth vorhanden sind.

Immer wieder gibt es junge Patienten, denen man eine Operation nicht ersparen kann. Dazu gehören beispielsweise Eingriffe bei Mandeln, Polypen Leistenbruch oder Vorhautverengung. Ein Narkosearzt und das gesamte Behandlungsteam verfügen über sehr große Erfahrung in der Narkose bei Kindern. In enger Zusammenarbeit mit dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin können so auch umfangreichere Eingriffe sicher durchgeführt werden.

Zu den besonderen Aufgaben unserer Abteilung gehört die anästhesiologische Notfall-Behandlung. Dazu zählen Narkosen bei Notfall-Kaiserschnitten oder Not-Operationen wie bei Darmverschluss oder Unfällen. Auch auf alle akuten, meist aber seltenen Zwischenfälle, wie zum Beispiel Allergien, Lungenembolien oder Herzinfarkte, sind wir bestens vorbereitet.

Die Regional-Anästhesie (Lokalanästhesie) ist ein Betäubungsverfahren, das die Schmerzausschaltung bestimmter Körperregionen zum Ziel hat. Unser Narkosearzt spritzt dazu ein örtliches Betäubungsmittel an die Nerven, die für den entsprechenden Bereich zuständig sind. Diese „Teilnarkose“ wird oft bei Eingriffen an Armen oder Beinen angewendet. Der Patient bleibt dabei wach, sein Bewusstsein ist nicht beeinträchtigt. Auf Wunsch kann der Eingriff auch im Dämmerschlaf erfolgen.

Die Durchführung dieser „örtlichen Betäubung“ erfolgt in der Regel als einmalige Injektion. In manchen Fällen, zum Beispiel bei einem Kaiserschnitt oder bei großen chirurgischen Eingriffen, wird auch ein rückenmarksnaher Schmerzkatheter platziert. Er bietet den zusätzlichen Vorteil, dass nach der Operation eine effektive Schmerztherapie auch über Tage weitergeführt werden kann.

Das Auffinden der Nerven erfolgt bei uns mit der sogenannten "Dual Guidance" - Methode. Dabei wird der Nerv zunächst mittels Ultraschall dargestellt. Um sicher zu gehen, dass der richtige Nerv getroffen wird, werden zusätzlich über eine Nadel sehr kleine Stromstöße abgegeben, die dann den korrekten Sitz der Nadel oder des Katheters bestätigen. Dadurch erreichen wir eine größtmögliche Sicherheit.

Jede Blut-Transfusion verschlechtert das Ergebnis einer Operation. Deshalb sind wir bemüht, so wenige Blutkonserven wie möglich zu geben. Dies erreichen wir durch ein spezielles Verfahren („Patient-Blood-Management“, PBM): Zunächst wird Anämie (Blutarmut) vor einem geplanten Eingriff therapiert. Während der Operation achtet der Chirurg auf ein möglichst blutungsarmes Vorgehen; der Anästhesist unterstützt dies durch gerinnungsfördernde Medikamente. Sollte eine Transfusion unumgänglich sein, wird nur die Blutmenge gegeben, die unbedingt individuell erforderlich ist.

Moderne Ausstattung und menschliche Zuwendung: unser Fachbereich für Anästhesie

Ob Voll- oder Teil-Narkose (wie Spinalanästhesie) – der Gedanke an Betäubung löst bei einigen Menschen Unbehagen aus. Nicht wenige fürchten die Anästhesie sogar mehr als den eigentlichen operativen Eingriff. Die Erklärung ist naheliegend: Unser Gefühl möchte uns vor einer Fremdbestimmung schützen – genau wie bei der Flugangst, wo wir uns auch in „fremde Hände“ begeben. Unser Anästhesie-Team hat dafür größtes Verständnis und tut alles dafür, dass Sie sich bei uns sicher fühlen.

Vertrauen steht bei uns an oberster Stelle: Sie können sich darauf verlassen, dass wir Sie immer als Mensch mit Ihren Ängsten und Wünschen betrachten und nie als einen „Fall“. Zudem setzen wir auf modernste Formen der Schmerzausschaltung und größtmögliche Sicherheit durch gezielte Überwachung.

Vor, während und nach der OP: rundum sicher betreut
Von Kleinkindern bis zu Senioren werden bei uns jährlich rund 5.000 Patienten mit einer Teil- oder Vollnarkose versorgt. Unterstützt von modernsten Narkosegeräten und Monitoren sorgt unser Team von acht Fachärztinnen und -ärzten für eine optimale Betreuung. Vor einem Eingriff wird jeder Patient vom Narkosearzt eingehend untersucht und persönlich beraten.

Wir haben immer ein Auge auf Sie
Am Tag der Operation erhalten Sie Medikamente, die speziell auf Ihre Situation abgestimmt sind. Kurz vor dem Eingriff führen wir Sie in einen speziellen Raum, den Einleitungsraum. Hier erwartet Sie Ihr persönlicher Narkosearzt und das Fachpflegepersonal. Über einen Monitor wird die zuverlässige Überwachung von Atmung, Blutdruck und Puls sichergestellt.

Anschließend wird mittels einer Kanüle ein Venen-Zugang geschaffen. Auf Wunsch erfolgt dies schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Über diesen Zugang spritzt der Narkosearzt das Narkosemittel ein. Bei einer Vollnarkose fallen Sie bereits nach wenigen Sekunden in tiefen Schlaf. Nach dem Eingriff werden Sie im Aufwachraum überwacht. Bei Bedarf kann Schmerzmittel nachgespritzt oder eine Infusion verabreicht werden. Sobald Sie wach und schmerzfrei sind und sich wohl fühlen, werden Sie auf Ihr Zimmer gebracht.

Ihr Kontakt zu uns
Dr. Burkard Rudlof

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